Immissions- und Lärmschutz

dem Lärm auf die Schliche kommen

Beratungen und Planungen im Bereich des Immissions- und Lärmschutzes bieten wir in folgenden Bereichen an:

  • Gewerbe und Industrielärm
    • nach TA Lärm
  • Sportanlagen
    • nach 18. Bundesimmissionsschutzverordnung
  • Freizeitanlagen
    • nach Freizeitrichtlinien der Länder (falls verabschiedet)
  • Schienenverkehrslärm
    • nach Schall 03; DIN EN ISO 9613-Teil2
  • Straßenverkehrslärm
    • nach RLS 90; DIN EN ISO 9613 Teil-2
  • Parkplätze
    • nach Parkplatzlärmstudie; RLS 90; DIN EN ISO 9613 Teil-2; Ta Lärm
  • Maschinenlärm
    • nach Maschinenrichtlinien 89/37/EG; Richtlinie 2000/14/EG; 32./15./8. BImSchV
  • Lärm am Arbeitsplatz
    • nach Richtlinie 2003/10/EG; Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung; Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättV); VDI-Richtlinie 2058-2-3

Was ist eigentlich Lärm?

Kein Geringerer als Herbert von Karajan machte die vielzitierte Aussage "Lärm ist der hörbare Müll unserer Zivilisation". Aber man muss kein ausgewiesener Stardirigent sein, um zu erfahren, wie extensiv die Auswirkungen starker Lärmverschmutzungen tatsächlich sind. Zum Beispiel ist mit weitem Abstand die Lärmschwerhörigkeit die unangefochtene Nummer 1. unter den anerkannten Berufserkrankungen. ( nach Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) Aber was Lärm nun eigentlich ist, kann nicht hinreichend objektiv erklärt werden.

Im Duden heißt es zu Lärm: "als störend und unangenehm empfundene laute, durchdringende Geräusche"

Aber jeder, der längere Zeit Geräusche als unangenehm empfunden hat, wird sehr wahrscheinlich festgestellt haben, dass laut nicht immer Lärm bedeutet und Lärm durchaus auch leise sein kann. Die subjektive Empfindung ist neben der Tatsache, dass dauerhafter Krach wohl jeden Menschen belästigen und auch gesundheitlich schädigen kann, ein weiteres wichtiges Beurteilungskriterium. Das Dilemma besteht nun darin, dass die Regelwerke zur Beurteilung von Lärm den Ansatz verfolgen Lärm in Einzahlwerten auszudrücken, mit dem sogenannten Beurteilungspegel. Es werden je nach Richtlinie zwar verschiedene Ansätze verfolgt, die der Qualität des Geräusches gegenüber den mess- oder berechenbaren Schalldrücken mehr Gewicht in Form von Impuls-und Tonhaltigkeitszuschlägen verschaffen. Es bleibt aber eine detaillierte Analyse der subjektiven Lärmepfindung aus. Das dies aber durchaus ein realistisches Unterfangen ist, zeigt u.a. der Soundscape-Forschungsansatz von Frau Prof. Brigitte Schulte-Fortkamp an der TU-Berlin.